Unsere erste selbst entwickelte SIP Vermittlungstechnik hat sich als „erste mandantenfähige SIP Carrier Plattform“ einen Platz in der Kommunikationsgeschichte Österreichs gesichert. Wir haben bereits 2000, kurz nach der endgültigen Liberalisierung der Telekommunikation in Österreich, die Entwicklung der Festnetztelefonie richtig eingeschätzt. Das Festnetztelefon wurde eine von vielen Applikationen in Breitbandnetzen und wird zu einem großen Teil nur mehr von Businesskunden genutzt.

Und die Vertriebsstrategie, unsere Dienste ausschließlich über den qualifizierten Fachhandel zu vertreiben, hat sich als goldrichtig erwiesen.

Nachdem wir unsere SIP Carrier Plattform kontinuierlich weiterentwickelt haben, konnten wir so auf geänderte regulatorische Anforderungen und neue Bedürfnisse des Marktes auch immer rasch reagieren. Bedingt durch neue Programmiersprachen, Server mit fast grenzenloser Rechnerleistung und dem Wunsch nach mehr Konvergenz haben wir uns 2015 entschlossen die Weiterentwicklung auf der bestehenden Plattform einzustellen und auf eine komplett neue Plattform zu setzen.

Wir haben uns intensiv mit am Markt befindlichen Systemen auseinandergesetzt, konnten jedoch keinen Anbieter finden der auf die speziellen europäischen Anforderungen betreffend Datensicherheit und im Besonderen die österreichischen Durchwahlspezifikationen berücksichtigt hat. Ebenso war keines der Produkte mandantenfähig so wie es unsere Partner gewohnt sind. Es wären bei jedem System umfangreiche Weiterentwicklungen notwendig gewesen.

Begann seine Berufslaufbahn mit der Entwicklung von ISDN Karten und Network Terminations, wechselte dann zur neugegründeten Telering in den Bereich Datenbankmanagement und in weiterer Folge zu Siemens um die ersten VoIP fähigen Telefonanlagen zu entwickeln. Bei den weiteren Stationen Wien Energie und BWIN war er jeweils in der Entwicklung hoch performanter Datenbankcluster tätig.
Hat zu Beginn seiner Berufslaufbahn bereits als Supporttechniker bei der IPAustria ausreichend VoIP Erfahrung sammeln können, sich 2009 für das Studium der angewandten Elektronik entschieden und mit einem Masterlehrgang an der Edith Cowan University in Australien komplettiert. Ab 2012 erweiterte er sein Wissen mit dem Studium Computertechnik an der TU Wien und seit 2016 mit dem Spezialgebiet Safety and Systems Engineering am FH Campus in Wien. Neben diesen Ausbildungen hat er sich speziell der Chipprogrammierung gewidmet.
Studiert neben seiner Tätigkeit als Programmierer Wirtschaftsinformatik und ist als kreative und fachkundige Schnittstelle zwischen Entwicklung und Programmierung nicht mehr wegzudenken.

Richard Polasek und Roman Dissauer haben gemeinsam eine komplett neue, datenbankorientierte, clusterfähige und hoch performante Vermittlungstechnik konzipiert die alle bestehenden Anforderungen erfüllen und zudem flexibel auf neue Anforderungen erweiterbar sein muss.
Wie schon unsere bisherige Plattform ist auch Meucci, gemäß unserem Business Modell, mandantenfähig.

Dieses Konzept wurde in einem Testszenario realisiert und ausgiebig getestet. Nachdem noch einige Test- Szenarien angepasst wurden gaben wir den Auftrag dieses Konzept umzusetzen. Es wurde ein Programmierer Team zusammenstellt, die erforderliche Serverinfrastruktur aufgebaut und mit der Umsetzung begonnen.

Im Herbst 2016 wurden die ersten Testkunden angeschaltet und im Jänner 2017 wurde das ebenfalls neu entwickelte Billing in Betrieb genommen. Auch in diesem Bereich können wir nun flexibel und rasch auf neue Anforderungen reagieren. Mit Stand Mai 2017 arbeiten wir noch an der Implementierung der Quality of Service Messung, der Mandantenabrechnung und an dem endgültigen Design der Mandantenoberfläche.

*ANTONIO MEUCCI:

Meucci wird in vielen Geschichtsbüchern als der eigentliche Erfinder des Telefons geführt der es jedoch nicht verstand rechtzeitig seine Erfindung als Patent anzumelden und somit gegen den taktisch erfolgreicher agierenden Graham Bell das Nachsehen hatte.

Um den Namen dieses Erfinders nicht ganz aus den Augen zu verlieren haben wir uns entschlossen unsere neue Plattform Meucci zu nennen.