Mehr Bandbreite für Lech und Zürs – Der regionale Internet Service Provider Zürs.net (www.zuers.net) und der Telekommunikations-Spezialist IP Austria (www.ipaustria.com) setzten in den vergangenen Monaten in den Vorarlberger Gemeinden Zürs und Lech ein für die Region wichtiges Projekt um: Die Umstellung von ISDN auf Breitband Telefonie.

Mit der nun vollendeten Umstellung wurde laut den Projektbeteiligten eine langjährige Forderung der Fremdenverkehrsregion nach mehr Bandbreite sowie zeitgemäßen Telefondiensten erfüllt.

Bandbreite ist gerade in Tourismus-Regionen wie Zürs/Lech heute ein wichtiger Faktor, um Gäste in die Region zu bringen und zu halten. Doch in vielen österreichischen Gemeinden ist Bandbreite ein begrenztes Gut, nur wenige können die wachsende Nachfrage nach Streaming-Diensten und Video-Telefonie bedienen. Oft einfach deshalb, weil in der Region der Breitband-Ausbau nicht weit genug fortgeschritten ist. So war es in der Vergangenheit auch in der Region Zürs/Lech. Schon seit langem forderte die Fremdenverkehrsregion daher mehr Bandbreite und zeitgemäße Telefondienste, wie David Eggler, Geschäftsführer der Zürs.net GmbH, erklärt.

„Speziell gegen Abend steigt der Bandbreitenbedarf der Gäste extrem an.“

  • Wurde aber früher mit dem Telefon im Hotelzimmer Geld verdient, sei das Telefon heute für viele Hoteliers „nur mehr ein Kostenfaktor“. Aus diesem Grund hat sich Zürs.net zum Bau eines eigenen, regionalen Telefonnetzes entschlossen. Im Rahmen dessen wurden – parallel mit dem Bau des neuen Fernwärmenetzes – hochwertige Glasfaserleitungen verlegt, welche nun die Basis für professionelle Breitband – und Telefondienste bilden. Die daraus entstehende Flexibilität des neuen Netzes, gemeinsam mit den vielfältigen Möglichkeiten einer neuen Technologie, überzeugten bereits zahlreiche Gastbetriebe. Ein weiterer Vorteil des neuen Netzes: Ab sofort muss der Gast auch im Skigebiet nicht mehr auf Internet verzichten.
  • Das Projekt war, betonen die Verantwortlichen, äußerst anspruchsvoll. Besonders die Umstellung bestehender und vor allem schon älterer Telefonanlagen von ISDN auf VoIP habe dieses Projekt zu einer der anspruchsvollsten großflächigen Umstellungen in Österreich gemacht, wie Kurt Bodinger von IPAustria betont. „Wenn ich da von den Problemen bei der Umstellung in Deutschland lese haben wir hier mit der Kompetenz der IPAustria als Technologiepartner das Projekt sehr gut umsetzen können“, ergänzt der Zürs.Net GmbH – Geschäftsführer David Eggler.
  • Das neue Netz zeichne sich durch eine Vielzahl an Vorteilen und Möglichkeiten aus, freut sich David Eggler. „Mit dem neuen Telefonnetz können wir nun auch virtuelle Telefonanlagen und vor allem konvergente Dienste mit den Mobilnetzen anbieten. Mit unserem regionalen Service sind wir näher beim Kunden und können rascher reagieren – was in der Saison natürlich ein wesentlicher Vorteil ist!“
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil des neuen Kommunikationsnetzes sind weitaus flexiblere Tarifierungsmodelle: So ermöglicht das flexible Billing des neuen Telefonnetzes speziell für das Gastgewerbe und Saisonbetriebe individuelle und angepasste Tarifmodelle. Damit wurde eine Hauptforderung der Betriebe nach Einsparungsmöglichkeiten umgesetzt, betont Zürs.Net-Geschäftsführer David Eggler abschließend.

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